Liebe Mitglieder und Freund:innen des Vereins,

durch die Corona-Maßnahmen entfallen die Gruppentreffen bis auf Weiteres.
Die Beratung steht mit Voranmeldung weiterhin zur Verfügung.
Schaut auch gerne im Veranstaltungskalender nach, ob es aktuelle Online-Angebote gibt.

Die Mitgliederversammlung wird auf unbestimmte Zeit verschoben.

LGBTIQ* in der Einwanderungsgesellschaft

Online-Diskussion von 18.00 – 19.30 bei Zoom

Es muss nicht gleich ein Kuss sein – oft reicht ein Blick, eine Bewegung, ein Style. Schwule, Lesben,  bisexuelle, inter- oder transgeschlechtliche Menschen werden häufig Opfer von Hasskriminalität. Und dabei geht es keineswegs nur um Sprüche und Beleidigungen. Die Zahl der gemeldeten Gewaltdelikte gegen Menschen, die nicht der heterosexuellen Norm entsprechen, hat sich von 2017 bis 2019 mehr als verdoppelt. Eine gängige Erklärung für die wachsende homophobe Gewalt verweist auf die vielen muslimischen Männer, die seit 2015 nach Deutschland geflüchtet sind: Aufgrund ihrer religiösen und kulturellen Prägung lehnten sie die in Europa inzwischen erreichte gesellschaftliche Akzeptanz sowie die politisch und rechtlich weitgehend durchgesetzte Gleichstellung von LGBTIQ* aggressiv ab, so heißt es. Aber stimmt das eigentlich?

Wir wollen den gängigen Argumenten auf den Grund gehen:

  • Wie offen ist die heterosexuelle Mehrheit in Europa für queere Lebensentwürfe eigentlich wirklich?
  • Was erleben queere Muslim*innen zwischen migrantischen Milieus einerseits und „weißer“ Gesellschaft andererseits?
  • Falls die wachsende homophobe Gewalt tatsächlich von Muslim*innen ausgehen sollte –  ist diese Aggression wirklich religiös motiviert? Wie steht der Islam zur Homosexualität? Oder spielen hier andere Faktoren eine viel größere Rolle?
  • Wie kann der Ablehnung von LGBTIQ* in Teilen der muslimischen Bevölkerung begegnet werden, ohne dabei in rassistische Stereotype zu verfallen?
  • Welche Maßnahmen und Projekte sind geeignet, Respekt, Akzeptanz und Gewaltfreiheit zu fördern?

Diskutieren Sie mit

  • Sven Lehmann – queerpolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion Bündnis 90/ Die Grünen
  • Leyla Jagiella – Ethnologin, Religionswissenschaftlerin, Trans-Aktivistin
  • Patrick Dörr – Mitglied im Bundesvorstand des LSVD
  • Anne von Knoblauch – Ansprechperson für LSBTI bei der Berliner Polizei
  • Can Alpbek – Politologe und Referent bei „Heroes gegen Unterdrückung im Namen der Ehre“

Moderation:  Dr. Anneke Hudalla – Studienleiterin, Europäische Akademie Berlin

Wann? 10. Dezember 2020, 18.00 – 19.30
Wo? Online-Diskussion bei Zoom

Einladungstext als PDF

Wir bitten um Anmeldung per E-Mail an Frau Claudia Fedur, cf@eab-berlin.eu. Eine Teilnahme ist nur nach vorheriger Anmeldung möglich.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Lesben- und Schwulenverband in Deutschland (LSVD) sowie mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amtes im Rahmen des Projektes „#EuropaRatmitTat“ statt.

Der Lesben- und Schwulenverband (LSVD) ist ein Bürgerrechtsverband und vertritt Interessen und Belange von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, trans- und intergeschlechtlichen Menschen (LSBTI). Menschenrechte, Vielfalt und Respekt – wir wollen, dass LSBTI als selbstverständlicher Teil gesellschaftlicher Normalität akzeptiert und anerkannt werden.

Mit Ihrer Spende und / oder Mitgliedschaft können Sie uns und unsere Arbeit für „Menschenrechte, Vielfalt und Respekt“ unterstützen. Vielen Dank.

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